Glossar
Blog/Weblog
Ein Weblog oder kurz Blog ist eine Art Online-Tagebuch (Logbuch). In den letzten Jahren sind immer mehr und mehr Blogs entstanden, in denen Webautoren, sogenannte Blogger, Beiträge ins Internet zu allen möglichen Themen setzen: Hobbys, Freizeitaktivitäten, politische Themen etc. So haben Blogs mittlerweile viele private Homepages ersetzt. Sie werden gerne von Privatleuten genutzt, um über Familie und Freizeitaktivitäten zu bloggen, da Blogsoftware viel einfacher zu handhaben ist, als klassisches Webpublishing.
Zahlreiche Blogs sind mittlerweile ernsthafte Konkurrenz zum klassischen Journalismus geworden und haben einen nicht unerheblichen Einfluss auf Berichterstattungen und Newsverbreitung. Sogar Journalisten nutzen die Recherche in Blogs zu aktuellen Themen für ihre Arbeit und so mancher Leser schätzt die Meinungsäusserungen in Blogs als willkommenes Gegengewicht zu den herkömmlichen Medien. Insbesondere in den USA waren die Meinungsäusserungen in Blogs während der Bush-Regierung sehr viel kritischer als in anderen Medien. Bestes Beispiel ist die Online Zeitung Huffington Post, die auf (kritischen) Blogbeiträgen basiert und in den letzten Jahren einen extremen Boom erlebt hat.
Ein wichtiger Bestandteil von Blogs ist die Kommentarfunktion. Zu jedem Artikel (sofern der Blogautor dies freigegeben hat), können Besucher Kommentare oder Fragen hinterlassen und so entstehen oftmals sehr angeregte Diskussionen.
Blogs werden aber mittlerweile auch von vielen Firmen genutzt um intern oder öffentlich über Aktivitäten zu informieren, aber auch im Feedback von Kunden zu bekommen.
Eines der beliebtesten und benutzerfreundlichsten Blog-Software-Programme ist “WordPress” (Open Source Software). WordPress eignet sich aber nicht nur zum Einsatz als Blog sondern auch als Content Management System für (kleinere) Firmen.
Mehr Infos zum Thema Blog/Weblog finden Sie auf Wikipedia: Wikipedia: Blog. Im blogverzeichnis.ch findet man unzählige Schweizer Blogs. Aber auch die NZZ hat mittlerweile – wie viele Zeitungen – eine eigene Blogrubrik: NZZ Blogs
Content Management System (CMS)
Ein CMS ist eine Datenbank-basiertes Webpublishing-System, das Autoren ermöglicht, ohne Programmier- oder HTML-Kenntnisse Inhalte (=Content) auf eine Website zu stellen oder anzupassen. Ein integriertes Autorisierungssystem ermöglicht, dass mehrer Benutzer mit unterschiedlichen Berechtigungen an derselben Website arbeiten können.
Bei einem CMS sind die Inhalte vom Layout getrennt, so dass zum einen Änderungen des Website-Designs (durch einen Webdesigner) unabhängig von den Inhalten vorgenommen werden können. Zum anderen kann durch diese Trennung auch erreicht werden, dass ein- und dieselben Inhalte vom System für verschiedene Medien (Web, Ausdruck, Handy, Handheld, pdf etc.) parallel verwendet werden können.
Wann lohnt sich ein CMS? Der Grundaufwand für die Erstellung eines CMS – mit einem individuellen Design – ist grösser als der für eine klassische Website, d.h. die Kosten sind zu Beginn höher. Werden die Inhalte jedoch häufiger geändert und möchte man unabhängig von einem Webdesigner einzeln oder mit mehreren Personen selbst publizieren können, so ist ein CMS nach kurzer Zeit die günstigere Lösung, da die Folgekosten nach der Ersterstellung deutlich geringer sind.
Beliebte Open Source CMS sind “Joomla” (gesprochen: dschuumla) und “WordPress”. Letzters ist zwar eigentlich eine Blogsoftware, eignet sich aber ebenfalls sehr gut als CMS.
Open Source Software
Softwareprogramme, die unter der sogenannten Open Source Lizenz veröffentlich werden, sind – wie der Name schon sagt – “quelloffen”, d.h. der Programmcode kann von jedermann eingesehen werden.
Open Source Software bietet eine Menge Vorteile gegenüber herkömmlicher Kauf-Software und bedeutet nicht, dass die Qualität schlechter ist, nur weil die Software gratis ist. Im Gegenteil. Eines der bekanntesten Beispiele für Open Source Software ist übrigens das Betriebssystem Linux, das mittlerweile auch von vielen Firmen eingesetzt wird, insbesondere im Serverbereich.
Wenn Sie mehr über Open Source (Software) und erfahren wollen, empfehle ich Ihnen die folgenden Artikel auf Wikipedia: Wikipedia: Open Source und GNU/General Public License
Suchmaschinenoptimierung (SEO)
Unter dem Begriff Suchmaschinenoptimierung oder englisch “Search Engine Optimization” (SEO) versteht man eine Reihe von Massnahmen zur Verbesserung des Rankings einer Website in Suchmaschinen. Dabei werden zunächst die gewünschten Suchbegriffe für eine Website definiert. Diese Begriffe werden danach systematisch in die einzelnen Webseiten eingearbeitet. Gleichzeitig wird auch ermittelt, wie sich die “Relevanz” einer Site steigern lässt, indem sinnvolle Verlinkungsmöglichkeiten von anderen Webseiten angestrebt werden. Darüber hinaus gibt es noch weitere technische Optimierungsmöglichkeiten.
Allerdings muss man sich auch über die Grenzen des Machbaren im Klaren sein. Auch alle Mitbewerber möchten an oberster Stelle aufgeführt sein… Wenn man selbst ein eher kleineres Unternehmen mit einer nicht so etablierten Website hat, wird es schwierig grosse Mitbewerber “wegzuschubsen”. Darüber hinaus wirken alle Massnahmen eher längerfristig, die Verbesserungen im Ranking passieren leider nicht “über Nacht”.
Web Standards
siehe ausführlich Beschreibung zum Thema Web Standards




